Für Küng ist der Säntis mehr als nur ein Berg – er ist ein Ort der Erdung. Schon als Kind wanderte er mit seinem Vater und Opa im Alpstein. Heute kehrt er regelmässig zurück, um sich auf die wichtigsten Rennen des Jahres vorzubereiten. Besonders die Abgeschiedenheit auf dem Gipfel hat es ihm angetan: „Ich liebe die Ruhe, wenn keine Gäste mehr da sind. Es ist ein starker Kontrast zum Trubel der Rennen. Wo ich die Zeit für mich nutzen kann um mich mental zu stärken“
Denn nebst der körperlichen Vorbereitung spielt auch der mentale Aspekt eine zentrale Rolle. Küng nutzt die Einsamkeit auf dem Gipfel, um sich zu fokussieren: „Man hat keine andere Wahl, als sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich kann daraus Energie ziehen.“
Der Säntis wird so zum mentalen Anker, auch während harter Rennmomente.
Stefan Küng
Geboren 1993 in Wil SG, ist mehrfacher Schweizer Meister im Zeitfahren, Etappensieger bei der Tour de Suisse sowie Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften im Einzel- und Teamzeitfahren.
Bekannt für seine Ausdauer, Präzision und mentale Stärke zählt er zu den konstantesten Fahrern im internationalen Peloton.
Training in der Höhe – effizient und intensiv
Ein typischer Trainingstag kann bis zu sieben Stunden dauern. Die Höhenlage fordert den Körper zusätzlich, weshalb Küng auf ausgewogene Ernährung und gezielte Erholung achtet. Bei dieser Höhe erholt sich der Körper nicht gleich, daher muss bewusst auf die Signale des Körpers gehört werden, um daraus das Bestmögliche herauszuholen.
Für ihn ist die Lage des Säntis ideal: Die Nähe zur Familie, die kurze Anfahrt zur Schwägalp und der raschen Bahnfahrt ist der Höhenunterschied effizient erreichbar. Zudem kennt er allmählich die Räumlichkeiten des Säntis und unsere Mitarbeitenden in der Restauration wie auf der Bahn. So kann gut etwas gewitzelt und geplaudert werden, was beide sehr freut.
Naturerlebnisse als Inspirationsquelle
Ob Sonnenuntergänge, Steinböcke oder plötzliche Wetterumschwünge – die Natur auf dem Säntis inspiriert Küng immer wieder aufs Neue. Besonders beeindruckend sind die Gegensätze, ob Schneefall im Sommer, Sturm oder wenn plötzlich der Himmel wieder aufreisst. Imposant, kraftvoll und beeindruckend. Diese Eindrücke nimmt er mit in die Saison und die bevorstehenden Rennen.
Der Säntis ist für Küng nicht nur ein Trainingsort, sondern auch ein Ort der Erdung, der Vorbereitung und der Inspiration. Ein wahrer Kraftort eben!
Viel Erfolg Stefan! Wir fiebern mit dir mit und freuen uns dich bald wieder zusehen!
Lake and Alps: Erlebe die Ostschweiz mit dem Velo
Zwischen Bodensee und Walensee, zwischen Säntis und den Churfirsten. Auf idyllischen Strassen und aussichtsreichen Routen entdecken Sie die Vielfalt der Region mit dem Rennrad, Gravel oder auch dem sportiven E-Bike. Mittendrin: die Schwägalp – perfekt für eine genussvolle Pause. Ob ein Stück Kuchen oder ein Nussgipfel, hier füllen Sie Ihre Energiereserven wieder auf, bevor es weitergeht durch die eindrucksvolle Voralpenlandschaft.